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Branche: Kanzleien

Websites für Anwälte & Steuerberater

Berufsrechtlich sicher, mit klaren Fachgebiets-Seiten, Berufsträger-Profilen und sicherem Mandantenportal. BRAO- und StBerG-konform — Festpreise ab 4.500 €.

Warum eine Kanzlei-Website anders ist

Eine Website für eine Anwalts- oder Steuerberatungskanzlei verkauft nicht — sie baut Vertrauen auf. Mandant:innen entscheiden nicht nach Preis oder Marketing-Slogan, sondern nach Expertise, Seriosität und Passung. Gleichzeitig unterliegt die Außendarstellung dem Berufsrecht: § 43b BRAO, § 8 StBerG, die jeweiligen Berufsordnungen der Kammern. Was bei einem Handwerksbetrieb als fröhliche Werbesprache durchgeht, ist bei einer Kanzlei ein Abmahnungsgrund.

Eine gute Kanzlei-Website hat drei Qualitäten: Sie zeigt die Personen, die für die Mandate verantwortlich sind, mit klarer Vita und Fachqualifikation. Sie strukturiert die Fachgebiete so, dass Mandant:innen schnell die richtige Ansprechpartnerin finden. Und sie kommuniziert sachlich, ohne anpreisende Formulierungen — weil das Berufsrecht das verlangt und Mandant:innen das wertschätzen. Genau das gelingt Baukasten-Lösungen selten.

Die 7 Must-haves für Kanzlei-Websites

Von berufsrechtskonformer Darstellung bis zum sicheren Mandantenportal — das sind die Elemente, an denen Kanzlei-Websites stehen oder fallen.

01

BRAO- und StBerG-konforme Darstellung

§ 43b BRAO erlaubt Anwaltswerbung nur, soweit sie über berufliche Tätigkeit sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. § 8 StBerG regelt Vergleichbares für Steuerberater. Wir formulieren Leistungsbeschreibungen sachlich, vermeiden vergleichende Aussagen („die beste Kanzlei in München“) und kennzeichnen Fachanwaltstitel korrekt.

02

Anwalts- und Steuerberater-Profile mit Entitätssignalen

Jeder Berufsträger bekommt eine eigene Unterseite mit Vita, Zulassung, Kammer, Fachgebieten und Publikationen. Das ist nicht Eitelkeit — es ist das stärkste Vertrauenssignal, das eine Kanzlei-Website haben kann. Mandant:innen entscheiden nach Expertise und nach Person. Beides muss sichtbar und strukturiert abrufbar sein.

03

Fachgebiete als eigene Unterseiten

„Wirtschaftsrecht“, „Familienrecht“, „Internationales Steuerrecht“ — jedes Rechtsgebiet bekommt eine dedizierte Seite mit typischen Mandanten-Situationen, Vorgehensweise und dem verantwortlichen Berufsträger. Das verbessert nicht nur Google-Rankings für vertikale Suchanfragen, sondern hilft Mandant:innen, die konkrete Passung zu beurteilen.

04

Rechtssichere Pflichtangaben

Impressum mit vollständigen Angaben nach § 5 TMG (Kammer, Aufsichtsbehörde, Berufsbezeichnung, Verordnungen), Datenschutzerklärung mit allen Drittanbieter-Einbindungen, und — bei Kanzleien mit mehreren Berufsträgern — die Kennzeichnung der tatsächlichen Berufshaftpflichtversicherung. Wir liefern Vorlagen, die auf Ihre Kanzlei zugeschnitten sind.

05

Mandantenkommunikation via sicheres Portal

E-Mail ist nicht mandantensicher — sensible Dokumente gehören nicht in den Standard-Mail-Kanal. Die Integration eines Mandantenportals (beA-Anbindung für Anwälte, DATEV Unternehmen Online für Steuerberater, oder ein eigenes sicheres Upload-Portal) ist inzwischen Erwartung, nicht Luxus.

06

Fachbeiträge, die zeigen, nicht verkaufen

Ein Blog oder Wissensbereich mit sachlichen, konkreten Fachbeiträgen ist das beste Marketing-Instrument einer Kanzlei. Nicht generische Rechtstipps, sondern Analyse aktueller Urteile, Kommentare zu Gesetzesänderungen oder praxisnahe Einordnungen. Solche Inhalte ranken nicht nur bei Google — sie werden von Journalisten, anderen Anwälten und potentiellen Mandant:innen zitiert.

07

Strukturierte Erstkontakt-Formulare

Ein Kontaktformular mit intelligenter Feldstruktur: Rechtsgebiet, dringender vs. geplanter Bedarf, kurze Schilderung. Das qualifiziert vor, schützt vor unpassenden Anfragen und signalisiert Organisationsgrad. Bei Anwaltskanzleien mit Mandatsfreiheit wichtig: Hinweis, dass das Formular kein Mandat begründet.

Was eine Kanzlei-Website kostet

Transparente Festpreise — von der Einzelkanzlei bis zur Großsozietät. Laufende Kosten für Mandantenportale fallen unabhängig davon an.

Einzelkanzlei
ab 4.500 €
Einzelanwälte, Steuerberater ohne Angestellte
  • Bis zu 8 Unterseiten (Start, Person, Fachgebiete, Publikationen, Kontakt)
  • BRAO/StBerG-konforme Formulierungen
  • Rechtssichere Pflichtangaben (Impressum, Datenschutz)
  • SSL/TLS, EU-Hosting, sicheres Kontaktformular
  • LocalBusiness- und LegalService-Schema
Angebot anfragen
Kanzlei-Professional
Empfohlen
ab 7.900 €
Sozietäten, mittlere Kanzleien (3-10 Berufsträger)
  • Bis zu 20 Unterseiten inkl. Fachgebiete und Personen
  • Profile pro Berufsträger mit Entitätssignalen
  • Publikationen und Presse-Bereich
  • Mandantenportal (beA, DATEV o. individuelle Lösung)
  • Blog mit Fachbeiträgen und Urteilsbesprechungen
  • Mehrsprachigkeit optional (DE/EN)
Angebot anfragen
Kanzlei-Premium
ab 14.500 €
Große Sozietäten, Wirtschaftskanzleien, Boutique-Kanzleien mit Spezialgebieten
  • Alle Professional-Leistungen
  • Mehrsprachig (DE/EN/FR o. individuell)
  • Karriere-Bereich mit Bewerbungsportal
  • Mehrstandort-Architektur
  • Individuelles Design mit eigener Bildsprache
  • Laufende SEO-Betreuung für 12 Monate
Angebot anfragen

Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung. Bei speziellen Konstellationen empfehlen wir die zusätzliche Prüfung Ihrer geplanten Website-Inhalte durch die zuständige Rechtsanwalts- oder Steuerberaterkammer.

FAQ

Häufige Fragen von Kanzleien

Fazit

Eine Kanzlei-Website in Deutschland unterliegt dem Berufsrecht — § 43b BRAO für Anwälte, § 8 StBerG für Steuerberater — und muss trotzdem Vertrauen aufbauen und Mandant:innen zum Erstkontakt führen. Die sieben Grundelemente sind: berufsrechtlich sichere Formulierungen (sachlich, nicht anpreisend), dedizierte Profilseiten pro Berufsträger:in mit Vita und Fachqualifikation, eigene Unterseiten pro Fachgebiet, rechtssichere Pflichtangaben nach § 5 TMG, ein sicheres Mandantenportal (beA oder DATEV), Fachbeiträge mit echter Expertise statt generischer Rechtstipps und strukturierte Kontaktformulare ohne Mandatsbegründung. Einzelkanzleien starten bei 4.500 €, Sozietäten mit Mandantenportal bei 7.900 €.

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